Am Ende des Fjordes

Nach einem weiteren Ankerstop und einem tollen Sonnenuntergang am Eingang des Haderslev Fjordes bin ich nun in Haderslev selbst gelandet.


Aber erstmal zurück nach Augustenborg.

 Als ich dem netten Hafenmeister nach Erhalt meiner Post (prepaid-Karte) sagte, ich werde ihn morgen mit Ziel Mjels Vig verlassen , schaute er auf die Wettervorhersage und meinte: Bei 27° und fast keinem Wind wird es da aber sehr schwühl werden.

Also habe ich mich kurz vor dem Einbiegen in die Dyvig für zwei Nächte am Ankerplatz anfangs des Aabenraa Fjordes entschieden. Auch nicht wirklich kühler, aber gefühlt besser durch ein bisschen Wind.


Am darauf folgenden Morgen war Wind ab ca. 1100 angesagt, also ging es weiter in Richtung Årø. 

Aber auch hier gab es kurz vor dem Erreichen eine spontane Änderung. Den dortigen Hafen kannte ich ja bereits von einem Stop mit Snoopy, ergo fiel mir der gute Kommentar von Max ( www.segelsuppe.wordpress.com ) über den Besuch in Haderslev wieder ein und es ging noch ein paar Meilen weiter bis zum Ankerplatz.


Der Wind blieb fast die gesamte Strecke weg, also motoren. 

Ich lies mir und meinem kleinen 6PS Tohatsu Zeit und verkroch mich unter den Schatten der Sprayhood. So verbrauchte mein kleiner Helfer auf die gesamte Distanz von ca. 20nm keine 6 Liter. Bin echt sehr zu frieden.

Der Abend am Ankerplatz lieferte ein paar schöne Bilder.


Dann ging es weiter den Fjord rein bis ans Ende der befahrbare Strecke in den Hafen des HSF. Klein, freundliche Clubleute und schnelles iNet für 5 Dkr für 3 Tage. Und direkt vor meinem Liegeplatz der Grillplatz. Also kurzer Entschluß: Drei chillige Hafentage.


Aber keine Angst irgendwann brechen wir wieder auf, es hat ja gerade der zweite von drei Monaten Ostseetörn begonnen (duckundwech) ;-).

Liebe Grüße Walter und Jule

Häfen sind ganz ok

Wenn man so eine Vorgabe bekommt:


Da habe ich ganz „spontan“ eine Ankerpause beschlossen. 

Die beiden Ankerspots nach dem Verlassen der Schlei kann ich aber uneingeschränkt empfehlen:

1) Hoerup Hav

Am Hafen vorbei in den weiteren Buchtverlauf sowohl Bb als auch Stb, abhängig von der Windvorhersage


Und wenn das Wetter passt gibt es solche Bilder:

2) Am Ende vom Als Sund:


Hier war es bis 1800 teils ein wenig rollig, wegen den passierenden Mobos. Aber zur „Rotweinzeit“ waren auch die durch und weg. 


So jetzt ist die Kuchenbude drauf und der „Achter“ morgen kann kommen. Genügend eBooks an Bord. 


Alles Gute

Walter und Jule

Das Ticken der Borduhr, wenn …

Du es wieder hören kannst, dann ist der 6er an der Boje überstanden. 😉

Aber wo ist die Zeit, die ersten vier Wochen in und um Kappeln verblieben. Mein letzter Eintrag war ja der Beginn der Elektroarbeiten, vor allem alles im und am Mast neu zu machen. Bist der Elektromann antrat, waren schon mal 2 Wochen vorbei, plus eine Zeitwoche, in der gearbeitet wurde, und noch mal 4 Tage warten auf die neuen Batterien. Die alten waren hinüber.

Dann mußte noch der Lazybag montiert werden, was einen weiteren Tag kostet.

 

Tja, und dann war plötzlich noch die Masse für alles Licht im Mast wieder weg, nochmal 4 Tage warten. Buglaterne erhielt nur mehr 0,5 V Eingangsstrom, Kabel fiel beim Anfassen im Ankerkasten einfach ab. Die ersten 3 cm waren nur noch „Kupferpulver im Plastikdarm“. Also auch den Stecker vorne ersetzen.

Dann, letzten Donnerstag, ging diese Zeit des Rumfrickelns endlich zu Ende. Nix wie weg und rein in die Schlei. Wie vor Jahren auch mit meiner Snoopy. Hinter der Brücke von Lindaunis gibt es an Backbord bei Büstorf einen Ankerplatz, lt.NV. Dort ging es hin.


Vor Ort sah ich ein Bojenfeld des Ortsvereines. Eine Boje ausgeguckt und dran festgemacht. Der Nachbarlieger sagte außer Moin nichts, was sich nach einem Verbot  anhören konnte  ;-).

Und an dieser Boje verbrachte ich nicht nur die Nacht, sondern auch den folgenden Tag mit bis zu 25 Kts. . Da konnte die Borduhr nicht gegen an stänkern, siehe Überschrift. 

Es war ein mulmiges Gefühl an einer unbekannten Boje. Ich konnte nur hoffen, das diese was aushält. Habe ja in Schweden schon Heckbojen abheben sehen.

Aber es ging alles gut und nach einer weiteren ruhigen Nacht auf Samstag ging es weiter nach Missunde.

Hier in der Ausgangskurve nach der Seilfähre gibt es einen wunderbaren Sightseeing-Ankerplatz für die ein- und auslaufenden Schiffe in diese bekannte Engstelle der Schlei.

Dort bin ich heute morgen um 0530 wieder weg in Richtung Schleswig-Stadthafen. So zeitig, da heute Regen, Gewitter und 6er angesagt sind. Muss man ja nicht „auf See“ antreffen.


Morgen früh noch Einkaufen und den Gutschein für die zwei Krusties einlösen, den es zu den stattlichen 18€ Hafengebühr dazugibt. Allerdings Strom und Dusche inclusive, man muss ehrlich bleiben.

Langsam werden Jule und ich ein Team. Ein neues Boot, alles etwas größer und Gewohntes nicht mehr da oder woanders. Aber es ist ja die Saison des Kennenlernens.

In diesem Sinne

Walter und Jule

Elektrik die Erste

Guten Morgen und kurzer Zwischenstand nach dem ersten Tag:

Mast ist fertig ;-). Alles schön mit neuen Kabeln versorgt und alle Komponenten leuchten: Deckslampe, Dampferlicht, Dreifarben-LED und Anker-LED. Der Horror eines Abrisses beim Durchziehen blieb GsD aus.

Die alten Batterien sind von Bord, da eine komplett tod und die andere nur noch ca. 60 Leistungsfähigkeit hatte. Neue bestellt, Liefertermin noch offen, vll. 9 der 10.5. , we will see.

Die alten Batterieabgangsleitungen alle raus gehauen. Chaos und teils bereits angekokelt. Durchmesser schwankten zwischen 2,5 😱 und 10 qmm und fasst keine adequaten Sicherungen. Das hätte über kurz oder lang blöd ausgehen können. Ja, 32 Jahre und 5 Eigner mit Bastelambitionen hinterlassen halt Spuren.

Jetzt werden noch die Schalter/Sicherungen innen neu belegt und drei 12V Leitungen im Schiff verlegt, an denen ich später meine 12 Steckdosen anschließen werden.

Schwanenhals auf Deck steht auch.

Noch paar Bilder, muss los, mein Fachvorgesetzter (Elektriker) kommt gleicht:


LG Walter und Jule

Segel-Horst und Jule

Was mir auf den wenigen Segeltagen in Holland am meisten fehlte habe ich jetzt schon fast gefinished: Mein Lazybag!

Als Einhänder gibt es mE nichts Schlimmeres als ein Groß was schnell runter muss und ungeordnet über das Schiff verteilt ins Wasser hängt. Und dabei natürlich noch kontrolliert ein Ziel ansteuern  😱.

Dieses bereits auf der Snoopy vorhandene System musste auch unbedingt auf der Jule Einzug halten. Also die virtuellen Freunde in diversen Foren angeschossen: Wo kriege ich ein Lazybag her.

Mehrfache Antwort, auch von teilweise kritischen Naturen:

Segel-Horst ansprechen.

Gemacht, getan: Alles während eines Womotrips in Süddeutschland und Ösiland (FS22-Treffen am Mattsee). Telefonisch besprochen was ich will und Angabe des Schifftyps, das war es. 

Preis erhalten und diesen eingehalten, Anzahlung von unterwegs und Rest bei Abholung vorgestern.

Super gearbeitet und die Farbe und die Optik passt. Ja, ich mache jetzt Werbung, aber er hat es verdient 😜

Jetzt noch hier in Kappeln die Segellatten mit 2,60m besorgt und wenn es jetzt mal endlich wieder trocken wird, dann ist das Teil an den Baum geschraubt.

Werde weiter berichten 😳

LG von Womo-Inside 😂

Denn hier ist es trocken und warm.

Tage auf dem Weg zum Ziel

Ich muß ja nicht wirklich klagen, aber das Warten auf das Einkranen nervt und kann doch nicht verkürzt werden.

Heute war endlich der Elektriker bei Jule und wir haben alles besprochen, aber er kann erst Anfang Mai loslegen. Ich muss mich halt fügen und warten.

Aber diese Arbeiten müssen gemacht werden. Sind halt in den Jahren zuvor aufgeschoben worden und stehen jetzt an. 

Diese Woche werde ich auch noch überstehen und danach ist das Thema erledigt.

Werde schonmal meine Liegeplätze/Ankerplätze checken. Und Alternativen planen und suchen. Besser man weiß wo man alternativ Ankern kann ;-).

  
Es geht mir gut und ich fühle mich wohl im Warten.

LG Walter und Jule

VC17 und Triducer

Die ersten Schritte in Richtung neuer Saison sind erfolgreich gegangen. Das Loch im Bootsrumpf wurde wieder mit dem neuen Triducer geschlossen und damit kann die exakte Tiefe wieder ermittelt werden, mE ein absolutes Muss für Einhänder beim Felsanliegen in den Schären. Denn vorne steht keiner, der am Bugkorb in die Tiefe starrt.

 Heute wurde dann das VC17 Offshore aufgetragen und damit ist das Unterwasserschiff startklar.

 Morgen wird nach einer passenden V4A-Mutter für die Mastfußschraube geschaut und sonst ein Probier- und Fummeleitag eingeschoben, sind ja kein Charterer und haben Zeit.

Am Freitag kommt hoffentlich der Elektiker wegen der Mastverkabelung für die Dreifarben/Ankerleuchte.

Sonst geht es mir bestens und das Wetter wird auch langsam besser.

Liebe Grüße von der Schlei

Walter und Jule

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