Das Ticken der Borduhr, wenn …

Du es wieder hören kannst, dann ist der 6er an der Boje überstanden. 😉

Aber wo ist die Zeit, die ersten vier Wochen in und um Kappeln verblieben. Mein letzter Eintrag war ja der Beginn der Elektroarbeiten, vor allem alles im und am Mast neu zu machen. Bist der Elektromann antrat, waren schon mal 2 Wochen vorbei, plus eine Zeitwoche, in der gearbeitet wurde, und noch mal 4 Tage warten auf die neuen Batterien. Die alten waren hinüber.

Dann mußte noch der Lazybag montiert werden, was einen weiteren Tag kostet.

 

Tja, und dann war plötzlich noch die Masse für alles Licht im Mast wieder weg, nochmal 4 Tage warten. Buglaterne erhielt nur mehr 0,5 V Eingangsstrom, Kabel fiel beim Anfassen im Ankerkasten einfach ab. Die ersten 3 cm waren nur noch „Kupferpulver im Plastikdarm“. Also auch den Stecker vorne ersetzen.

Dann, letzten Donnerstag, ging diese Zeit des Rumfrickelns endlich zu Ende. Nix wie weg und rein in die Schlei. Wie vor Jahren auch mit meiner Snoopy. Hinter der Brücke von Lindaunis gibt es an Backbord bei Büstorf einen Ankerplatz, lt.NV. Dort ging es hin.


Vor Ort sah ich ein Bojenfeld des Ortsvereines. Eine Boje ausgeguckt und dran festgemacht. Der Nachbarlieger sagte außer Moin nichts, was sich nach einem Verbot  anhören konnte  ;-).

Und an dieser Boje verbrachte ich nicht nur die Nacht, sondern auch den folgenden Tag mit bis zu 25 Kts. . Da konnte die Borduhr nicht gegen an stänkern, siehe Überschrift. 

Es war ein mulmiges Gefühl an einer unbekannten Boje. Ich konnte nur hoffen, das diese was aushält. Habe ja in Schweden schon Heckbojen abheben sehen.

Aber es ging alles gut und nach einer weiteren ruhigen Nacht auf Samstag ging es weiter nach Missunde.

Hier in der Ausgangskurve nach der Seilfähre gibt es einen wunderbaren Sightseeing-Ankerplatz für die ein- und auslaufenden Schiffe in diese bekannte Engstelle der Schlei.

Dort bin ich heute morgen um 0530 wieder weg in Richtung Schleswig-Stadthafen. So zeitig, da heute Regen, Gewitter und 6er angesagt sind. Muss man ja nicht „auf See“ antreffen.


Morgen früh noch Einkaufen und den Gutschein für die zwei Krusties einlösen, den es zu den stattlichen 18€ Hafengebühr dazugibt. Allerdings Strom und Dusche inclusive, man muss ehrlich bleiben.

Langsam werden Jule und ich ein Team. Ein neues Boot, alles etwas größer und Gewohntes nicht mehr da oder woanders. Aber es ist ja die Saison des Kennenlernens.

In diesem Sinne

Walter und Jule

Ein Gedanke zu „Das Ticken der Borduhr, wenn …“

  1. Hallo Walter, schön Dich wieder auf Reisen beobachten zu können. Wir bekommen inzwischen das Wasser von oben. Du hast sicher die Nachrichten verfolgt. bei uns hält sich die Segelei noch in Grenzen. Ich habe zwar schon geschnuppert, bin aber noch fleißig am einrichten in Hürth. Wir kommen aber sehr gut voran und zum nächsten Wochenende wir bei uns das Schiffle wieder im Vordergrund stehen. Hoffe das Wetter spielt endlich mit. Bis jetzt war ja nur Durcheinander. Wir wünschen jedenfalls eine Gute Weiterreise – Bis bald Conny und Steffen

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