… und gleich wieder ausgebremst

Der erste Schlag führte an Marstal vorbei ins Lindelse Nor, gegenüber der Insel Strynø.

Hier habe ich erstmal drei Tage bei ordentlich Wind und Regen an einer der beiden dort ausgelegten Bojen abgehangen. Mücken zu hauf, ca. 50-100 Enten als Nachbarn und eine herrliche Ruhe. Viel gelesen und mich wieder ans Bootsleben mit Wind, Welle ( 5Kts an der Boje hat was von Rodeo) und Regen nicht zu knapp gewöhnt.


Danach Anker auf mit dem Ziel Ankern hinter der Steilküste von Omø.

Bei Durchfahrt der Brücke bei Rudkøbing gibt’s einen Schlag und mein Großsegel hängt zwei Meter abgerutscht schlaff am Mast. Mein Großfall hatte sich in den Mast verabschiedet.
Und immer passiert sowas an den besten Stellen. Enges Fahrwasser mit Betonnung und an Steuerbord nicht gerade viel Platz. Also schnell Autopilot ausgerichtet, nach vorne geturnt und das Großsegel runtergezogen (stand ja achterlicher Wind drauf) und dann zurück ins Cockpit, AB anschmeißen und zurück durch die Brücke in den Hafen von Rudkøbing.
Denn in Omø hätte ich sicherlich nicht die nötige Hilfe bekommen.
Um es kurz zu machen:
Zwei Tage später war das Großfall wieder funktionfäfig und ich 990 dkr ärmer. Der Rigger hat auch 3Std im Masttop verbracht und das Fall mittels einer alten Want wieder eingefädelt.

Danach wurde es am Samstag ein super Segeltag zum Ankerplatz hinter Omø.

LG Walter und Jule

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