Ok, das mit dem Wetter hat sich relativiert….

Hallo liebe Wissende und Interessierte,


jetzt hat auch endlich der Sommer in West scheden Einzug gehalten…. und während ich das schreibe regnet es wieder, aber im Schiff haben ich 24 Grad, also es passt.
Sind jetzt in Varberg angekommen und zu Stauen aller beider Beteiligter im Zeitplan für Oslo. Ob es letztendlich bis dort hin reicht werden wir sehen. Der Wind ist zur Zeit nicht unser Partner. Aber es macht unendlich Freude diese Region zu ersegeln.
Ich persönlich habe das Gefühl jeder Tag eröffnet neue Erkenntnisse, und das nicht einzeln sondern Kübelweise. Und meine Fottllienadmiralität fröhlich fordert mich täglich ( Danke Lothar).
Ob es die Diskussion über Storm und deren einfache Erkennung ist oder die Diskussion über Hilfsmittel zum Einhand Ab- oder Anlegen ist.
Und die Landschaft und die Menschen lohnen so einem Trip erst recht.
So nun noch ein paar Fotos. Hatten heute fast ein Dejavue im Nebel. Lothar von steuerbord ohne Vorwarnung.
Aber so ist halt das Leben.
Eine ganze Menge tolle Momente.
Ich schreibe hier immer ein wenig Aktuelles, aber der finale Bericht von Lothar wird
wohl folgen.
Guten Abend
Walter














Die Flotte kommt voran ;-)

Hallo miteinander,

also jetzt mal Futter bei die Fische oder so, wer ist denn für dieses Wetter zuständig. Heute mal der erste Abend seit Kappeln, der ein offenes Schott am Niedergang zulässt. Also dieser Frühling/Sommeranfang ist ja wohl das letzte.
Aber unsere Tour ist ein voller Erfolg, auch besonders für den Neuling, der durch den Leiter der Flottille immer wieder mit neuem versorgt wird.
Sind jetzt in Höganäs angekommen und werden morgen weiter in Richtung Göteborg aufbrechen.
Jeder Tag ist für mich mit irre vielen neuen Eindrücken und Herausforderungen gespickt. Mir ist das Weiterkommen nicht ganz so wichtig, weil jeder Tag eine Reihe von neuen Erkenntnissen bringt. Aber der Admiral will weiter und dann hat die Mannschaft zu kuschen 😉
Werden wieder berichten.
Ps: Zwischen den Fähren zwischen Helsingör und Helsingborg wird DU glatt zermahlen wenn du nicht vollgas gibst. Augen rollen
Bist zum nächsten WLAN
Eure beiden mit dem 45er










45 Fuß fertiggestellt

Hallo liebe Daheimgebliebene,

wie oben erwähnt ist unser 45-Füßler jetzt in Klintholm komplettiert worden nachdem Lothar nach einer teilweise ruppigen Anfahrt eingetroffen ist.
In der dänischen Südsee herrschen zZ noch arktische Temperaturen und es kübelt zZ wie aus Eimern. Liegen jetzt in Rodvig und wollen morgen weiter nach Kopenhagen. Werde mich wohl gleich zum Aufbau der Kuchenbude aufraffen, wenn der Regen mal zehn Minuten Pause macht.
Aber wir haben ja noch ordentlich Zeit, um die kommende Wetterbesserung abzuwarten. Zunge raus
Ein nicht so hoher Freibord erleichtert dem Kontakt zu den Einheimischen (Schwanenbild fröhlich ).
Auf dem Weg nach Rodvig hat uns eine Mückeninvasion heimgesorgt. Die wäscht jetzt GsD der Regen ab.
Ich hoffe, dass in Zukunft das WLAN häufiger mit uns ist als bisher.
LG Walter












Bis in die „Südsee“ sind wir schon mal gekommen ;-)

Liebe Wissende,
um mal den Forenmitgliedern zu danken, die mir in den vergangenen Wochen die eine oder auch andere Frage beantwortet haben, hier der Situationbericht meiner Anreise nach Klintholm:
Nach Wasserung bei Ancker in Kappeln haben wir die Schlei zum Einleben genutzt. Henning nicht getroffen, lebt noch an Land, dafür haben uns Kurt und Rosi und Anja freundlich in ihrem Bulli bewirtet und wieder gezeigt, was für eine tolle Gemeinschaft dieses Forum ist.
Danach sind wir nach Aeroskobing, dann weiter nach Daggeloke und schließlich über Omo nach Femo. Einfach super dieser Teil der Erde und das Wetter ist zwar noch sehr frisch, aber das kann man durch passende Kleidung ausgleichen.
Morgen früh geht es weiter nach Vordingborg, dann nach Hesnaes und dann zum Treffen mit Lothar nach Klintholm.
Bisher keine großen Blessuren auch einem zerdeppertem Glas der Zweifarbenleuchte im Bugkorb. 😉
Waren heute zur Feier auf Femo im Lokal Kro essen, wer hierher kommt, geht die zwei KM und geniesst es.
Anbei noch ein paar Fotos.
LG












SF-Stander in Arnis gesetzt ;-)

haben heute die erste Schleitour hinter uns gebracht ;-). Zwar per AB, aber immer hin.

Haben uns von Kappeln erst mal Richtung Maasholm bewegt, um die Zeit bis zur Brückenöffnung in
Kappeln zu überbrücken und sind dann in den WSG Arnis eingelaufen, um
Henning, besser bekannt als Svenske Tiger, zu besuchen.
Und ???? Box leer, noch im Winterschlaf großes Grinsen
Hab per PN gemeckert rotes Gesicht
Na gut, vielleicht können wir ja Kurt (Tramp) in Schleswig treffen, bevor wir die Schlei wieder raus fahren und
in der dänische Südsee verschwinden.
Treffen mit Lothar in Klintholm auf Moen ist für den 11. Mai geplant. cool
Noch ein paar Bilder wie alles gestartet ist.
Gruß vom Franken im Norden
Walter












Kappeln ist der Beginn der Reise

Die hinteren 22Fuß haben die Startbasis in Kappeln erreicht. Der Aussenborder
wurde bei Kiesow angepasst ( Remote montiert etc) und für die Pantry noch
der erforderliche Borddurchlass gemacht und mit der Pantry verbunden.
Heute wird bei Ancker gekrant und der Mast gestellt. Wenn ich heute abend
WLAN habe, gibt es sicher ein paar Bilder.



Hallo miteinander,
wie versprochen anbei ein paar Vorortfotos vom Kranen. Während des anschließenden Mastvorbereitens hat es doch tatsächlich wieder geschneit, zwar nur Wasserschnee, aber um ordentlich durchnässt und durchgefroren zu sein, hat es voll gelangt. Siche nun in der warmen Kajüte und geniesse den wohlverdienten Rotwein.
Bis demnächst bei hoffentlich schönerem Wetter,
der Franke im Norden.












Grosse Schatten werfen ihre Pläne voraus

„Gastbeitrag von Lothar 😉 “ :

Hallo ihr Stegsegler,
wir, das sind Walter und Lothar (mit Segel-Forums-bürgerlichem Namen Mirror und Anatra), wollten euch schon frühzeitig unsere Pläne für 2010 offenbaren.

Es soll von der Schlei (mirror) und von Ueckermünde (anatra) nach Oslo und zurück gehen.
Diesmal soll es eine Flottillenfahrt werden. Auf insgesamt 45 Fuss (verteilt auf zwei Schiffe) werden wir sowohl Skagerrak als auch Kattegatt erobern und die Christianisierung der westlichen Ostsee entscheidend voranbringen.

Als erstes Bild ist der Plan eingezeichnet.
Den zeigen wir euch, falls ihr noch sachdienliche Hinweise zu interessanten Häfen oder allgemeine Fahrhinweise habt. Dann immer her damit.

Darunter findet ihr noch Bilder der beiden stolzen Schiffe. Diese Bilder sind insoweit wichtig, dass wir euch bitten müssen, beim Herannahen dieser Flotte scharf die rechte Seite des Fahrwassers anzuhalten, da wir es eilig haben und das Gedümpel der kleinen Schiffe ist für uns doch sehr lästig, da wir mit 45 Fuss eine deutlich höhere Rumpfgeschwindigkeit erreichen. Noch besser wäre es aber, wenn wir den Einen oder Anderen im Hafen treffen und ein gemeinsames Anlegebiermanöver zur Durchführung gelangen lassen könnten.

Reisezeitraum soll Mai und Juni sein.
Soweit von uns, jetzt sind wir auf eure freundlichen Kommentare gespannt.

Viele Grüße und immer eine handbreit Bier unterm Schaum von Walter und Lothar
Anatra hat folgendes Bild angehängt:










Kihnu und Ruhnu, Inseln für die Seele


Lange ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Ausreden für diese Schreibfaulheit gibt es genügend, aber die Wichtigste war der Erwerb eines eigenen Bootes, einer Friendship 22 Baujahr 1982. Damit war plötzlich die Zeit sehr knapp, man kann ruhig sagen, sie war ausgebucht. Jetzt steht Snoopy im Winterlager, hoch und trocken und ich treffe eine Menge Vorbereitungen für die Saison 2010. Doch zuerst wird hier wieder weitergeschrieben, um die Reise abzuschließen und dann über das neue eigene Boot berichten zu können.
Die Fahrt nach Kihnu startete – wie schon langsam usus – nach einem ausgiebigen Frühstück und Studium der Papierlage erst am Mittag. Damit war wieder eine Ankunft im Dunkeln gesichert.
Die Ansteuerung des Hafens von Kihnu war etwas verzwickt, da es vor kurzem erst eine Verlegung der Ansteuerungstonne gegeben hatte. Diese war in meiner Navionics Karte fürs iPhone schon enthalten, jedoch auf der in Tallinn gekauften Papierkarte noch als händisch geänderter Nachtrag. Aber alles war i.O., denn durch diese Änderung der Ansteuerung wurde ein knapp unter der Wasseroberfläche liegender Felsen im Vorfeld des Hafens sauber umschifft.Ich hatte wieder alles schön im iPhone mit Wegpunkten geplant und das machte es mir wesentlich einfacher die Fahrt zu verfolgen.
Kihnu, wir liefen um 22:30 Uhr in den Hafen ein. Ausser uns nur noch ein estnisches Boot und sonst empfing uns Stille. Diese Stille und Ruhe begleitete uns auch die nächsten Tage bis zum Auslaufen zur Nachtfahrt nach Riga. Kihnu ist eine Insel, die heute von ca. 700 Menschen ganzjährig bewohnt wird. Wie wir im Inselmuseum sehen konnten, war früher der Robbenfang ein Haupterwerb der Bewohner und die Bilder von Demselben im Winter waren beeindruckend.
Wir erwanderten die Insel in mehreren Stunden, denn die vier Dörfer liegen nah beieinander. Die Hauptstrasse Fährhafen zum Hauptdorf ist geteert, die restlichen Strassen sind ordentliche Sandstrassen. Uns begegneten während des vierstündigen Inselrundganges ca. 6 Autos, eines dreimal ;-) .
Es gibt einen Kaufladen mit dem Notwendigsten. Sonst versorgen sich die Insulaner sicherlich über die Fährverbindung auf dem Festland. Heutiger Haupterwerb ist die Landwirtschaft und verstärkt auch der Tourismus. Wir sahen bereits mehrfach Neubauten oder Umbauten als Ferienwohnungen.
Nach zwei Nächten auf Kihnu ging es weiter hinein in die Rigabucht, zur Insel Ruhnu. Die Überfahrt war eine Dreiwettertaft-Angelegenheit: Wind, Sonne und Flaute mit Fata Morgana-Symtomen.
Wir setzten einen Bullenstander und segelten a la Passatroute über die Rigabucht dem Abend entgegen. Ich fühlte mich einfach nur gut und genoss diese Reise in vollen Zügen.Nach dieser Trägheit, die uns doch zum Diesel greifen ließ kam ein kurzer Regenschauer und dann ein schöner Wind, der uns bis nach Ruhnu brachte.

Passatsegeln in der Rigabucht
In Ruhnu angekommen wurden wir vom Hafenmeister zu unserem Liegeplatz gelotst. Auch die Leinen wurden abgenommen und nachgefragt ob der Landanschluss funktioniert und wie wir Wasser tanken können. Offenes WLAN gibt es unter …. und das Hafen-Restaurant hat geöffnet ab. Boooohhhh, Service ist in. Da mussten wir doch glatt zwei Nächte bleiben und die Fahrräder für den folgenden Tag gleich reservieren.
Das Restaurant zauberte gutes Essen zu estnischen Niedrigpreisen.
Und wieder umarmte uns die Ruhe der Insel als wir am nächsten Morgen mit den Fahrrädern zu unserer Inseltour aufbrachen.

Innenraum der ältesten Holzkirche Estlands von 1644
Ein absolutes Muss für Ruhnubesucher ist die Holzkirche aus 1644. Man kann sie ohne Anmeldung besuchen und sollte sich dort auch mal eine längere Zeit aufhalten. Dann kommt die Zeit von damals zu Besuch und man sieht all die Kleinigkeiten und Inschriften.
Alle Schweden, die ursprünglich ja die Einwohner von Ruhnu waren, sind bei Einmarsch der Russen im Jahr 1944 nach Schweden ausgewandert. Das war das Ende der Jahrhunderte dauernden Schwedenzeit.
Heute leben auf Ruhnu ca. 80 Esten, und nur die dürfen ein Auto bewegen. Touristen müssen per pedes, Fahrrad oder mit dem Ringbus fahren.
Die Ruhe hatte uns wieder. ;-)
Nach zwei Nächten ging es weiter nach Riga und leider war für mich dort das Ende der Reise gekommen.

Zuerst wird die Reise zu Ende geschrieben



… aber für die ganz Vorwitzigen unter Euch hier schon mal ein Link ;-) : http://friendship22.ning.com/profile/WalterHoevel
In Tallinn blieben wir 2 Tage und ich hatte ein wenig Zeit die Eindrücke sacken zu lassen, denn es waren schon einige Gefühle, die auf mich eingeprasselt waren.
Tallinn als Stadt ist unbedingt sehenswert. Hier treffen sich das Quirlige – an jede Ecke freie WLAN-Zugänge – mit der Altstadt und ihre durchaus fühlbaren Historie.
Richtig Spaß hat es gemacht 8)

Richtig Spaß hat es gemacht :-)
Aber nach zwei Tage rief Paulinchen wieder zum Aufbruch. Wir segelten aus der Stadt und kreuzten erstmal zwei Stunden bevor wir einen längeren Kurs absetzen konnten. Die Welle der Anreise war weg und wir liefen mit achterlichem Wind nach Lohusalu.
Hier erwartete uns ein Paradebeispiele von EU-Subventionen: Ein Hafen vom feinsten, Sanitäranlagen mit „Porzellan“ auf Granit und so fort. Muss man, glaube ich, sonst schon nach so einer Ausstattung suchen.
Im direkt angrenzenden Restaurantbereich mit Freifläche für Musik, zu Betreten über eine mit Code gesicherte Gittertür, war an dem Abend Lifemusik angesagt. Vier junge Esten spielten nicht schlecht und gut laut bis Punkt null Uhr so alles, was man unter Rock und Pop so kennt. Und auf der Freifläche tanzten na schätzungsweise bis zu 100 Paare und Junggebliebene.
Am anderen Morgen war die Marieholm 26 neben uns, die Christian aus der Schweiz gehörte, bereits weg, aber seine Tafel Schweizer Schokolade mit einem schönen Gruß war noch da. Christian, vielen Dank, falls Du das mal lesen solltest.
Weiter ging es nach Haapsalu. Die Überfahrt lief sehr weite Strecken in klar gefassten Grenzen, sprich Fahrwasser mit Tonnen. Denn daneben wurde es schnell flach.
Mit dem iPhone behälst Du auch wo es war ;-)

Mit dem iPhone behälst Du auch wo es war ;-)
In Haapsalu deckten wir uns mit Lebensmitteln ein und machten einen kleinen Stadtrundgang. Hier kann man als Hausbaustoff noch sehr häufig Holz sehen und das nicht nur bei Altbauten.
Aber Achtung als motorisierter Mitteleuropäer: Kauf nur soviel ein, wie in eine Plastiktüte geht, wenn Du keinen Rucksack dabei hast. Warum ?? Dann kannst Du wenigstens die Seite beim Tragen wechseln, wenn die Plastiktüte dir das Blut in den Fingern abschnürt. ;-(
Beim Hafenverlassen mussten wir wieder einige Zeit motoren, bevor wir freies Wasser – sprich 5 Meter laut Echolot – hatten und unseren Kurs auf Kuivastu absetzen konnten.
Aber als wir dort ankammen hatten uns die EU-Subventionierer doch glatt alles weggebaggert und der Hafen war eine einzige große Baustelle. Also wieder los und nochmals eine gute Stunde motoren und auf die andere Seite nach Virtsu.
Auch die durch Nacht ging es weiter!!

Auch die durch Nacht ging es weiter!!
Dort trieben wir beim Festmachen am Schwimmsteg im ungastlichen Hafen einen mords Aufwand, weil wir ordentlich Respekt vor dem Schwell der an- und ablegenden Fähren hatten und auch noch Wind in nicht unerheblichem Umfang angekündigt war. Aber es blieb alles ruhig.
Danach ging es nach Kihnu. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag in diesem Büchlein.

Und „hoch“ ging’s her nach Tallinn

Dieser erste Törn mit Paulinchen, Hinnerk und mir startet wie gesagt mittags in Hankö und endete um 3 Uhr nachts im Regattahafen von Tallinn.

Im Nachhinein wurde sicherlich hiermit der Virus des Segelns und Gleitens gesetzt. Auch wenn dieser Einstieg für mich schon taff war .

Aber der Reihe nach. Beim Verlassen des Hafens in Hankö blies der Wind aus meiner Sicht bereits ganz ordentlich, die Wellen waren allerdings im Landschutz noch sehr kommod.

Als wir dann ausser Sichtweite der finnischen Küste waren, wuchsen die Wellen langsam aber stetig bis zu 2 Meter Höhe an und da wir mit 6 – 7 Knoten mit achterlichem Wind dahinrauschten, kam es zu immer stärkeren Rollbewegungen. Und die setzten mir langsam doch erheblich zu. Ich hatte vor lauter Ersttörnaufregung natürlich meine SEABAND nicht angelegt, die mir in all den folgenden Tagen unserer Reise gute Dienste leisteten. Sie sind eine Art Akkupressurband, siehe auch:

http://www.ciao.de/Erfahrungsberichte/Sea_Band_Akupressurband__1047531

Also war ich nach ca. 4 Stunden so weit und leistete meinen Tribut an die Fische, aber danach war es scheinbar überstanden. Nach dem Verzehr einer Banane ging es aufwärts und 1 – 2 Stunden später konnte ich das Ruder wieder übernehmen, Filmchen drehen (siehe oben) und gab die Pinne bis Tallinn für längere Zeit nicht mehr aus der Hand.

Es war einfach nur schön zu spüren was Wind alles zu Stande bringt.

Als wir dann nach Tallinn reinsteuerten – es war inzwischen bereits nach Mitternacht – war das ein großes Gefühl für eine Landratte wie mich und ich sagte Hinnerk und Paulinchen mehrmals ein stilles Dankeschön. Nachts einzulaufen ist anders und vielleicht sogar einfacher als am Tage, da die Beleuchtung Eindeutigkeit zulässt, bei aller Vorsicht!!!
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