Tage auf dem Weg zum Ziel

Ich muß ja nicht wirklich klagen, aber das Warten auf das Einkranen nervt und kann doch nicht verkürzt werden.

Heute war endlich der Elektriker bei Jule und wir haben alles besprochen, aber er kann erst Anfang Mai loslegen. Ich muss mich halt fügen und warten.

Aber diese Arbeiten müssen gemacht werden. Sind halt in den Jahren zuvor aufgeschoben worden und stehen jetzt an. 

Diese Woche werde ich auch noch überstehen und danach ist das Thema erledigt.

Werde schonmal meine Liegeplätze/Ankerplätze checken. Und Alternativen planen und suchen. Besser man weiß wo man alternativ Ankern kann ;-).

  
Es geht mir gut und ich fühle mich wohl im Warten.

LG Walter und Jule

VC17 und Triducer

Die ersten Schritte in Richtung neuer Saison sind erfolgreich gegangen. Das Loch im Bootsrumpf wurde wieder mit dem neuen Triducer geschlossen und damit kann die exakte Tiefe wieder ermittelt werden, mE ein absolutes Muss für Einhänder beim Felsanliegen in den Schären. Denn vorne steht keiner, der am Bugkorb in die Tiefe starrt.

 Heute wurde dann das VC17 Offshore aufgetragen und damit ist das Unterwasserschiff startklar.

 Morgen wird nach einer passenden V4A-Mutter für die Mastfußschraube geschaut und sonst ein Probier- und Fummeleitag eingeschoben, sind ja kein Charterer und haben Zeit.

Am Freitag kommt hoffentlich der Elektiker wegen der Mastverkabelung für die Dreifarben/Ankerleuchte.

Sonst geht es mir bestens und das Wetter wird auch langsam besser.

Liebe Grüße von der Schlei

Walter und Jule

Was lange währt wird endlich …

Liebe Mitsegler,

die Reise ist schon einige Zeit her, aber es ist jetzt – glaube ich – die richtige Zeit, um diese triste segellose Zeit mit einem Rückblick auf die Überführung von Lemmer nach Kappeln zu überbrücken.

Ich wünsche euch ein paar entspannte Minuten und vielleicht möchte auch mal jemand die Reise wiederholen. Geht auch in der anderen Richtung, Tiefe max. 140cm, Höhe max. 250cm, alles +/-.

Viel Spaß und Feedback erwünscht.

LG Walter

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Video-Link: https://youtu.be/MjyMx21Y9DU

Kappeln ist erreicht ;-)

Aber beginnen wir mit der Abfahrt aus Otterndorf. Hierzu musste mal wieder die Tide beachtet werden, denn wir mussten ja die Elbe rauf nach Brunsbüttel, zum Eingang des NOK. Also konnten wir erst 1345 raus und über die Barre in die Elbe. Diesmal passte Wind und Tide und es ging mit 7-8 Knoten dahin.

Auf der Elbe mögl. ausserhalb des FW

 

Endlich mal wieder unter Segel
  
Ausfahrt aus der Schleussenkammer Brunsbüttel

Den Abend verbrachten wir im Hafen gleich hinter der Schleuse. Zwar nicht ganz so ruhig, aber wir waren doch ordentlich müde und haben das dauernde Raus und Rein der dicken Pötte glatt verpennt.

 

Ein kleines Containerbeispiel

Am nächsten Morgen brauchten wir nicht so ganz schnell los, da mit meinem 6PS-Helferlein sowieso zwei Tagestrips von Nöten waren und wir uns Rendsburg als erstes Tagesziel auserkoren hatten. Es  waren aber immerhin wieder ca. 70km bis dorthin.

Schwebefähre in Rendsburg

Autobahnbrücke bei Rendsburg

Der zweite NOK-Tag hatte als Ziel die Kieler Förde und hier den Hafen Strande.

Früh ging es los, denn wie lange man vor der Schleuse rumzuckeln muss ist ja nie bekannt ;-(.

Bei uns wurden es 1,5 Stunden mit drei – vier Regenschauern. Na ja, halt Seglerschicksal.

Am besten man hat einen eigenen Kran
Der wurde noch richtig groß

Man durfte ruhig hinter die Dalben fahren

Und hier noch ein paar laufende Bilder:

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Video-Link: http://youtu.be/qpqbAj-6NTA
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Video-Link: http://youtu.be/-vE_kliptoI

Die Schleuse in Holtenau zur Kieler Förde ist schon mächtig und das hochkrabbeln zum Zahlen mach den NOK auch ab einem gewissen Alter unpassierbar.

 

Huhu Hinnerk, alles klar da unten?

 

Der Schlag über Strande und am nächsten Morgen nach Schleimünde war kurz bzw. nass.

 

Sperrgebiet vor Schleimünde
  
In neuem Farbkleid 😉
  
Ancker-Yachting – wie immer top Service

Habe inzwischen per Bahn und Buss mein Womo aus Lemmer hier her transferiert. Ab morgen beginnt das Putzen, Säubern, Ausräumen und Verpacken und am Montag wird gekrant. Dann steht Jule wohlverpackt unter ihrer Folie im Winterschlaf bis zum Frühjahr 2016 hier in Kappeln.

Auch darüber werde ich pflichtgemäß berichten ;-).

LG Walter

Ich freue mich auf morgen und alles, was ich noch nicht kenne 😉 Walter aka mirror (written w/h iPhone6)   
   

Jule ist wieder ein Segelboot

Ja ihr werdet es nicht glauben, aber Jule ist zurück unter den Seglern.

 

Mast vor dem Stellen
  
Spinnackerbaum abspannen
  
und jetzt nur noch hoch damit 😉
 
Die Bilder des fertigen Zustandes fielen leider dem Regen zum Opfer und werden nachgereicht.

Die Schleusung raus nach Otterndorf mit Fahrt durch den Tunnel hat schon Seltenheitscharakter.

   

   

   
Überhaupt war mE der Abschnitt Geeste und Hadelnerkanal der interessanteste Abschnitt der Kanalreise. Die Geeste hoch hatte was von „Apokalypse Now“, in der Mitte ein etwas breiterer Priel und stb und bb Schlammwände von erheblichen Ausmassen.

   
   
Und dann der Hadelnerkanal mit seinen 2,70m Durchfahrten zum Schluß, wo wir mit unserer Höhe von 2,50+ schon mal kurz den Atem anhielten. Aber passte wie geplant.

Jetzt wird morgen Mittag mit passender Tide die Elbe gequert und gleich hinter der Brunsbüttelner Schleuse im Sportboothafen genächtig, nach vorherigem Verproviantieren bei fussläufigen Edeka. Alles bereits per Navigon ausgekundschaftet. Dann noch zwei Tage NOK bis Kiel und die Ostee hat mich wieder ;-).

LG Walter

Ich freue mich auf morgen und alles, was ich noch nicht kenne 😉 Walter aka mirror (written w/h iPhone6) 
 

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