Und „hoch“ ging’s her nach Tallinn

Dieser erste Törn mit Paulinchen, Hinnerk und mir startet wie gesagt mittags in Hankö und endete um 3 Uhr nachts im Regattahafen von Tallinn.

Im Nachhinein wurde sicherlich hiermit der Virus des Segelns und Gleitens gesetzt. Auch wenn dieser Einstieg für mich schon taff war .

Aber der Reihe nach. Beim Verlassen des Hafens in Hankö blies der Wind aus meiner Sicht bereits ganz ordentlich, die Wellen waren allerdings im Landschutz noch sehr kommod.

Als wir dann ausser Sichtweite der finnischen Küste waren, wuchsen die Wellen langsam aber stetig bis zu 2 Meter Höhe an und da wir mit 6 – 7 Knoten mit achterlichem Wind dahinrauschten, kam es zu immer stärkeren Rollbewegungen. Und die setzten mir langsam doch erheblich zu. Ich hatte vor lauter Ersttörnaufregung natürlich meine SEABAND nicht angelegt, die mir in all den folgenden Tagen unserer Reise gute Dienste leisteten. Sie sind eine Art Akkupressurband, siehe auch:

http://www.ciao.de/Erfahrungsberichte/Sea_Band_Akupressurband__1047531

Also war ich nach ca. 4 Stunden so weit und leistete meinen Tribut an die Fische, aber danach war es scheinbar überstanden. Nach dem Verzehr einer Banane ging es aufwärts und 1 – 2 Stunden später konnte ich das Ruder wieder übernehmen, Filmchen drehen (siehe oben) und gab die Pinne bis Tallinn für längere Zeit nicht mehr aus der Hand.

Es war einfach nur schön zu spüren was Wind alles zu Stande bringt.

Als wir dann nach Tallinn reinsteuerten – es war inzwischen bereits nach Mitternacht – war das ein großes Gefühl für eine Landratte wie mich und ich sagte Hinnerk und Paulinchen mehrmals ein stilles Dankeschön. Nachts einzulaufen ist anders und vielleicht sogar einfacher als am Tage, da die Beleuchtung Eindeutigkeit zulässt, bei aller Vorsicht!!!

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