Zuerst wird die Reise zu Ende geschrieben



… aber für die ganz Vorwitzigen unter Euch hier schon mal ein Link ;-) : http://friendship22.ning.com/profile/WalterHoevel
In Tallinn blieben wir 2 Tage und ich hatte ein wenig Zeit die Eindrücke sacken zu lassen, denn es waren schon einige Gefühle, die auf mich eingeprasselt waren.
Tallinn als Stadt ist unbedingt sehenswert. Hier treffen sich das Quirlige – an jede Ecke freie WLAN-Zugänge – mit der Altstadt und ihre durchaus fühlbaren Historie.
Richtig Spaß hat es gemacht 8)

Richtig Spaß hat es gemacht :-)
Aber nach zwei Tage rief Paulinchen wieder zum Aufbruch. Wir segelten aus der Stadt und kreuzten erstmal zwei Stunden bevor wir einen längeren Kurs absetzen konnten. Die Welle der Anreise war weg und wir liefen mit achterlichem Wind nach Lohusalu.
Hier erwartete uns ein Paradebeispiele von EU-Subventionen: Ein Hafen vom feinsten, Sanitäranlagen mit „Porzellan“ auf Granit und so fort. Muss man, glaube ich, sonst schon nach so einer Ausstattung suchen.
Im direkt angrenzenden Restaurantbereich mit Freifläche für Musik, zu Betreten über eine mit Code gesicherte Gittertür, war an dem Abend Lifemusik angesagt. Vier junge Esten spielten nicht schlecht und gut laut bis Punkt null Uhr so alles, was man unter Rock und Pop so kennt. Und auf der Freifläche tanzten na schätzungsweise bis zu 100 Paare und Junggebliebene.
Am anderen Morgen war die Marieholm 26 neben uns, die Christian aus der Schweiz gehörte, bereits weg, aber seine Tafel Schweizer Schokolade mit einem schönen Gruß war noch da. Christian, vielen Dank, falls Du das mal lesen solltest.
Weiter ging es nach Haapsalu. Die Überfahrt lief sehr weite Strecken in klar gefassten Grenzen, sprich Fahrwasser mit Tonnen. Denn daneben wurde es schnell flach.
Mit dem iPhone behälst Du auch wo es war ;-)

Mit dem iPhone behälst Du auch wo es war ;-)
In Haapsalu deckten wir uns mit Lebensmitteln ein und machten einen kleinen Stadtrundgang. Hier kann man als Hausbaustoff noch sehr häufig Holz sehen und das nicht nur bei Altbauten.
Aber Achtung als motorisierter Mitteleuropäer: Kauf nur soviel ein, wie in eine Plastiktüte geht, wenn Du keinen Rucksack dabei hast. Warum ?? Dann kannst Du wenigstens die Seite beim Tragen wechseln, wenn die Plastiktüte dir das Blut in den Fingern abschnürt. ;-(
Beim Hafenverlassen mussten wir wieder einige Zeit motoren, bevor wir freies Wasser – sprich 5 Meter laut Echolot – hatten und unseren Kurs auf Kuivastu absetzen konnten.
Aber als wir dort ankammen hatten uns die EU-Subventionierer doch glatt alles weggebaggert und der Hafen war eine einzige große Baustelle. Also wieder los und nochmals eine gute Stunde motoren und auf die andere Seite nach Virtsu.
Auch die durch Nacht ging es weiter!!

Auch die durch Nacht ging es weiter!!
Dort trieben wir beim Festmachen am Schwimmsteg im ungastlichen Hafen einen mords Aufwand, weil wir ordentlich Respekt vor dem Schwell der an- und ablegenden Fähren hatten und auch noch Wind in nicht unerheblichem Umfang angekündigt war. Aber es blieb alles ruhig.
Danach ging es nach Kihnu. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag in diesem Büchlein.

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