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Warum braucht die EG so lange ?

Das war heute wieder so ein Tag, den hätte „man“ mir ersparen können, wenn ……
Um was geht’s denn. Um Eigenbrötler und Alleinstellungsmerkmale beziehungsweise deren Auswüchse.
Also, mein technisches Equipment, was bekanntlich auch segeln will , braucht Energie;
als da wären:
– mein heiß geliebtes iPhone ( auf welchem ich dies hier gerade wieder tippe und mit jedem Mal schneller und besser werde
– meine Kamera (Panasonic Lumix TZ1) und die Ersatz Minolta Dimage Xt
– meine BT Kopfhörer SE HBH-DS 970 und der Neuzugang HBH-IS 800.
Soweit – so gut werden viele denken. Dafür gibst doch Ladezubehör.
Ja genau, das gibt es, aber für jedes der aufgeführten Geäte ein eigenes und alle haben eine 220Volt Speisung, sprich Eurostecker.
Was also hat ein Segler sicherlich nicht —> Richtig, einen 220V Anschluß. Wenn dann 12 Volt aus der Bordbatterie.
Also war der Tag gefüllt mit Besuchen diverser einschlägiger Elektrofachmärkte ( Betonung liegt auf „Fach“ ). Handybereich, Fotobereich und Applebereich. Ein Menge „Fach“gespräche die meist mit der Eigensuche im Regal endete.
Na gut, am späten Abend hatte ich alles und war 60€ ärmer. Aber jetzt fühle ich mich energetisch autark, wenn nur die Bordbatterie nicht schlapp macht ;-(
Und noch ein schönes Wolkenbild, leider immer noch ohne Meer.

Das MacBook bleibt zu Hause ;-(



Also jetzt steht es fest und wird nicht mehr geändert.

Diese zwei Wochen bleibt mein geliebtes MacBook zuhause. Es muss und wird nur mit dem iPhone gearbeitet.
Ich weiß, das mich das Überwindung kosten wird und dass ich mich an das veränderte Handling gewöhnen muss. Aber auf einem Segelboot ist Energieverschwendung ja eine der Todsünden, glaub ich wenigstens; und ich werde es nach den zwei Wochen auch vielleicht verifiziert haben.
Werde also als einziges und alleiniges Neuzeitmedium mein iPhone 3G mitnehmen. Dort habe ich aber auch die Seekarten und ein Plotterprogramm dabei .
Habe mir extra noch eine wasserdichte Hülle von Aquapac besorgt, um das gute Stück um den Hals zu hängen und somit immer am Mann zu haben.
Auch die persönliche Ausrüstung wurde, soweit von mir durch das Studium des Inet und der gängigen Foren zu klären, aufgebaut:
Offshore Anzug ( Ölzeug, atmungsaktiv )
Stiefel, Schuhe etc.
Seesack, damit die Sachen trocken bleiben
Unterwäsche, Socken (Funtionswäsche!)
Rettungsweste 275N (bei meinem Gewicht erforderlich, laut Skipper, Foren und Tests)
usw.
Meine bessere Hälfte meint, in dem Ganzen langsam schon eine gewisse Suchttendenz erkennen zu können, will meinen wie ich mich diesem neuen Lebensabschnitt widme. „War es denn früher im Beruf anders, habe ich mich da nicht auch reingehängt !“

So und nun noch ein Bild einfügen, das ich gerade mit der iPhone-Camera gemacht habe. Ist zwar mangels Möglichkeit noch keine Bild vom Boot oder vom Meer, sondern nur der Blick aus dem Fenster, wo aber vor meinen Augen schon seit Wochen jede Menge Boote segeln.

Checklisten und Probepacken


Es ist nur noch eine Woche, bis ich nach Ueckermuende fahre um mit Lothar vom 14 -18.07. einen Vortrip auf dem Haff oder anliegenden Gebieten zu machen.
Ich bin heute noch über die spontane Einladung von Lothar zu dieser Mitfahrgelegenheit hin und weg. Hatte ihm eine Mail geschickt und ihm für seinen Bericht über die Haparanda Tour gedankt. Diesen habe ich in wenigen Stunden runtergelesen und schon waren meine über Jahre verschollenen Segelviren wieder da,;-)
Ich habe die folgenden Tagen, meine bessere Hälfte würde Wochen sagen, das Internet durchpflügt und das Fieber nahm nicht ab. Es wurden Foren ( SF ) und Private Blogs (Harlekin, Momo, Dune etc.) gefunden, die wie Benzin im Feuer wirkten. Zeitschriften landeten zu Hauff auf dem Tisch bzw. Nachttisch.
Auch wurde die Boot in Dlf. besucht und die Internetseiten der gängigen Ausrüster (AWN, SVB etc) besucht und die ersten Ausrüstungsgegenstände begutachtet.
Der Traum hatte begonnen. Die Zeit nach dem Job bekam ein Gesicht ;-)