Jetzt hat uns der Regen doch erwischt

Hallo miteinander,
habe mich lange nicht mehr gemeldet, da streckenweise kein WLAN zu finden war. Aber der Reihe nach:
In Ebeltoft beschlossen wir trotz fehlendem Wind nach Tunoe zu fahren, aber man sollte dort wenn Wochenende, vor 12 Uhr eintreffen, da sonst die Arhuiser einfallen. Also wir um 8 Uhr Motor an und um 12:30 Uhr waren wir dort.
Der hafen war schon prächtig belegt und wir brav an den Schwimmsteg, wo dransteht „nur für Boote unter 9 Meter“. Aber das war alles humbug, denn bis zum Abend war alles mit dreier bis vierer Päckchen zugekeilt. Ich glaube nur zum Jazzfestival Anfang Juni ist noch meht los. An Snoopy hingen bis zu vier 30-40 Füßer und deren 4-6 Besatzungsmitglieder alle übers Vorschiff; hab extra die Genuaschot und meine Safeleine demontiert, damit mir da keiner auf dem riesigen Vordeck stolpert großes Grinsen .
Aber ich muss sagen die Atmosphäre und Freundlichkeit war toll, die Rücksichtnahme super und das Grillen am Samstagabend fast schon ein Exzess. Jeder hatte fast einen Cobb dabei und alle Bänke auf dem Rasen waren belegt.
Hat mir riesig gefallen. Die Insel selber haben wir per Bordrad „erfahren“, ist ja Autolos.
Am Sonntag um 8 Uhr haben wir uns dann rausgepuhlt, war bei Lothar mit 3 verschlafenen Dänen nicht ganz problemlos und dann sind wir nach Bogense auf Fünen gesegelt/motort.
Jetzt sind wir in Middelfart angekommen und liegen in der Tel-Ka Marina, eine neue vor dem Gamle-Hafen, sehr Stadtnah.
Werden hier wohl heute und morgen den Regen abwarten, denn wir haben ja noch Zeit Zunge raus
Nur Lothar hat am 3.7. in Kühlungsborn einen Anschlag, bei mir ist es open end.
So nun noch die Bilder und dann bis nach dem Regen…
Eure Armada
Walter und Lothar






















Wen man so alles trifft auf hoher See

Hallo miteinander,


zuerst mal die Frage nach dem miteinander auf getrennten Schiffen antworten:
Wir beide empfinden es als durchaus angenehm als Solisten auf ein miteinander wenn gewünscht und auch besser zurückgreifen zu können. Das berühmte Anlegen als Einhandfahrer ist zu zweit, besonders für mich als Neuling durch Lothars „helping hand“ wesentlich gefahrloser. Aber auch der gemeinsame Klön im Hafen von Cockpit zu Cockpit oder das gemeinsame Bier oder der Rotwein am Abend.
Aber genauso geniesen wir die „einsame“ Fahrt auf Sicht während des Tages.
Also rundherum tolles Erlebennis.
AAlso wir fahren so unseren vollen achterlichen Kurs mit Welle von Grena nach Ebeltoft, ich unter Genua und Lothar mit seinem blauen Wunder (siehe Foto), kommt uns doch eine Comet 1050 aus Heilighafen mit Namen Lady G. entgegen. Ich such kurz nach einem SF-Stander, finde keinen und zögere mit der Ruf: Olly bist Du es ??
Ja er war es wie wir per PN am Abend noch klärten. Er fuhr nach Grena.
Ja Dinge gibts !!!
So heute Ebeltoft erlaufen, eingekauft ( auch zu zweit, denn manchmal ist eine Großpackung, wenn die Geschmäcker passen, preislich besser und man muss nicht was wegschmeissen, was einen ja doch reut ) und die Fregatte Jylland besichtigt. www.fregatten-jylland.dk
So und noch die üblichen 5 Bilder.
Es grüßt die 45Fuss-Flottille
Walter und Lothar














Anholt bevor die Anderen alle kommen :-)

Hallo liebe Mitsegler,

wir fühlen uns bedrängt großes Grinsen
Hier Anholt sind ausser der Flottille noch acht bis zwölf Schiffe im Hafen, dass ist Rekord auf unserer Reise. Aber wir können uns die Hauptsaison hier mit bis zu 600 Booten im Hafen ( Laut Kioskchefe ) einfach nicht vorstellen. Gestern beim Inselrundgang incl. Einkauf im mainstore begegneten uns vier Autos und ein rasender Traktor und zwei Fahrräder mit Dackelfrontbesetzung im Korb und noch vier Fußgänger.
Werden heute noch hier bleiben und hoffen morgen mal auf einen achterlichen Wind für den Sprung nach Grena.
Immer Höhe kneifen und das bei Welle macht einfach keinen richtigen Spaß.



Schöne Grüße
Walter und Lothar













Wenn es immer nur den Wind von vorne gibt ….

…….dann hat die Flottillenleitung mit Zustimmung der Restmannschaft beschlossen: Oslo wird es ein anderes Mal !!

Nach eineinhalb Wochen gegenan ohne wirklich Strecke mache zu können wurde nach der letzten Knüppelei nach Gottskär ( ca. 40 NM vor Göteborg ) beschlossen, dass der Wind ab jetzt die Ziele vorgibt. Und wir werden nach Dänemark ablaufen und uns die dort unbekannten Flecken erarbeiten.
Heute sind wir nach Varberg zurückgelaufen, mal mit achterlichen Winden und ordentlich Welle, aber so ist das einfach bequemer und macht eine Menge mehr Spaß.
Aber wir werden auch nach dieser Änderung weiter berichten, wie es uns ergeht: Die Bilder sprechen für sich rotes Gesicht
Das Leinenwirrwarr auf dem Vorschiff ist die Vorbereitung eines Einhandneulings auf das Anlegen traurig
Bis die Tage, es grüßen
Walter (mirror) und Lothar (Anatra)












Ok, das mit dem Wetter hat sich relativiert….

Hallo liebe Wissende und Interessierte,


jetzt hat auch endlich der Sommer in West scheden Einzug gehalten…. und während ich das schreibe regnet es wieder, aber im Schiff haben ich 24 Grad, also es passt.
Sind jetzt in Varberg angekommen und zu Stauen aller beider Beteiligter im Zeitplan für Oslo. Ob es letztendlich bis dort hin reicht werden wir sehen. Der Wind ist zur Zeit nicht unser Partner. Aber es macht unendlich Freude diese Region zu ersegeln.
Ich persönlich habe das Gefühl jeder Tag eröffnet neue Erkenntnisse, und das nicht einzeln sondern Kübelweise. Und meine Fottllienadmiralität fröhlich fordert mich täglich ( Danke Lothar).
Ob es die Diskussion über Storm und deren einfache Erkennung ist oder die Diskussion über Hilfsmittel zum Einhand Ab- oder Anlegen ist.
Und die Landschaft und die Menschen lohnen so einem Trip erst recht.
So nun noch ein paar Fotos. Hatten heute fast ein Dejavue im Nebel. Lothar von steuerbord ohne Vorwarnung.
Aber so ist halt das Leben.
Eine ganze Menge tolle Momente.
Ich schreibe hier immer ein wenig Aktuelles, aber der finale Bericht von Lothar wird
wohl folgen.
Guten Abend
Walter














Die Flotte kommt voran ;-)

Hallo miteinander,

also jetzt mal Futter bei die Fische oder so, wer ist denn für dieses Wetter zuständig. Heute mal der erste Abend seit Kappeln, der ein offenes Schott am Niedergang zulässt. Also dieser Frühling/Sommeranfang ist ja wohl das letzte.
Aber unsere Tour ist ein voller Erfolg, auch besonders für den Neuling, der durch den Leiter der Flottille immer wieder mit neuem versorgt wird.
Sind jetzt in Höganäs angekommen und werden morgen weiter in Richtung Göteborg aufbrechen.
Jeder Tag ist für mich mit irre vielen neuen Eindrücken und Herausforderungen gespickt. Mir ist das Weiterkommen nicht ganz so wichtig, weil jeder Tag eine Reihe von neuen Erkenntnissen bringt. Aber der Admiral will weiter und dann hat die Mannschaft zu kuschen 😉
Werden wieder berichten.
Ps: Zwischen den Fähren zwischen Helsingör und Helsingborg wird DU glatt zermahlen wenn du nicht vollgas gibst. Augen rollen
Bist zum nächsten WLAN
Eure beiden mit dem 45er










45 Fuß fertiggestellt

Hallo liebe Daheimgebliebene,

wie oben erwähnt ist unser 45-Füßler jetzt in Klintholm komplettiert worden nachdem Lothar nach einer teilweise ruppigen Anfahrt eingetroffen ist.
In der dänischen Südsee herrschen zZ noch arktische Temperaturen und es kübelt zZ wie aus Eimern. Liegen jetzt in Rodvig und wollen morgen weiter nach Kopenhagen. Werde mich wohl gleich zum Aufbau der Kuchenbude aufraffen, wenn der Regen mal zehn Minuten Pause macht.
Aber wir haben ja noch ordentlich Zeit, um die kommende Wetterbesserung abzuwarten. Zunge raus
Ein nicht so hoher Freibord erleichtert dem Kontakt zu den Einheimischen (Schwanenbild fröhlich ).
Auf dem Weg nach Rodvig hat uns eine Mückeninvasion heimgesorgt. Die wäscht jetzt GsD der Regen ab.
Ich hoffe, dass in Zukunft das WLAN häufiger mit uns ist als bisher.
LG Walter












Bis in die „Südsee“ sind wir schon mal gekommen ;-)

Liebe Wissende,
um mal den Forenmitgliedern zu danken, die mir in den vergangenen Wochen die eine oder auch andere Frage beantwortet haben, hier der Situationbericht meiner Anreise nach Klintholm:
Nach Wasserung bei Ancker in Kappeln haben wir die Schlei zum Einleben genutzt. Henning nicht getroffen, lebt noch an Land, dafür haben uns Kurt und Rosi und Anja freundlich in ihrem Bulli bewirtet und wieder gezeigt, was für eine tolle Gemeinschaft dieses Forum ist.
Danach sind wir nach Aeroskobing, dann weiter nach Daggeloke und schließlich über Omo nach Femo. Einfach super dieser Teil der Erde und das Wetter ist zwar noch sehr frisch, aber das kann man durch passende Kleidung ausgleichen.
Morgen früh geht es weiter nach Vordingborg, dann nach Hesnaes und dann zum Treffen mit Lothar nach Klintholm.
Bisher keine großen Blessuren auch einem zerdeppertem Glas der Zweifarbenleuchte im Bugkorb. 😉
Waren heute zur Feier auf Femo im Lokal Kro essen, wer hierher kommt, geht die zwei KM und geniesst es.
Anbei noch ein paar Fotos.
LG












SF-Stander in Arnis gesetzt ;-)

haben heute die erste Schleitour hinter uns gebracht ;-). Zwar per AB, aber immer hin.

Haben uns von Kappeln erst mal Richtung Maasholm bewegt, um die Zeit bis zur Brückenöffnung in
Kappeln zu überbrücken und sind dann in den WSG Arnis eingelaufen, um
Henning, besser bekannt als Svenske Tiger, zu besuchen.
Und ???? Box leer, noch im Winterschlaf großes Grinsen
Hab per PN gemeckert rotes Gesicht
Na gut, vielleicht können wir ja Kurt (Tramp) in Schleswig treffen, bevor wir die Schlei wieder raus fahren und
in der dänische Südsee verschwinden.
Treffen mit Lothar in Klintholm auf Moen ist für den 11. Mai geplant. cool
Noch ein paar Bilder wie alles gestartet ist.
Gruß vom Franken im Norden
Walter












Kappeln ist der Beginn der Reise

Die hinteren 22Fuß haben die Startbasis in Kappeln erreicht. Der Aussenborder
wurde bei Kiesow angepasst ( Remote montiert etc) und für die Pantry noch
der erforderliche Borddurchlass gemacht und mit der Pantry verbunden.
Heute wird bei Ancker gekrant und der Mast gestellt. Wenn ich heute abend
WLAN habe, gibt es sicher ein paar Bilder.



Hallo miteinander,
wie versprochen anbei ein paar Vorortfotos vom Kranen. Während des anschließenden Mastvorbereitens hat es doch tatsächlich wieder geschneit, zwar nur Wasserschnee, aber um ordentlich durchnässt und durchgefroren zu sein, hat es voll gelangt. Siche nun in der warmen Kajüte und geniesse den wohlverdienten Rotwein.
Bis demnächst bei hoffentlich schönerem Wetter,
der Franke im Norden.












Zur Werkzeugleiste springen